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Demokratie und Bundeswehr
Wolf Graf von Baudissin beschrieb vor fünfzig Jahren die neue "Innere Führung" der deutschen Bundeswehr. Damals bedeutete dies ein Traditionsbruch, denn statt gefühllosen Kampfmaschinen sollten sich Militärs an demokratische Grundrechte halten.
Menschenrechte sollten nicht außerhalb der Kaserne bleiben, was die Armee von der Bevölkerung abschottete, sondern dort ebenso wie im Alltag gelebt werden.
Noch immer ist fraglich, ob die Bundeswehr den Zielen der Inneren Führung entspricht. Stehen nicht weiterhin Disziplin und Gehorsam auf dem Programm? Wird die politische Bildung nicht außer Acht gelassen?