sitemap


Zivi im Ausland

Alles über den Anderen Dienst im Ausland, Rechtliches, 
            Träger u. Beschreibung möglicher Wege zu einer Dienststelle 
            im Ausland sowie viel Tipps
ADiA - Der "Andere Dienst im Ausland"


Ratgeber Zivildienst

Handbuch Zivildienst
Alles für den
künftigen Zivi

Wissen | Studieren mit Stipendien | Freiwilligendienste Deutschland & Ausland

HOME -> Medien -> Kinofilm Auschwitz

Kinofilm über das heutige Auschwitz

"Am Ende kommen Touristen"

Umgang mit der Vergangenheit

Am 16. August 2007 war der Kinostart, seitdem können sich Kinofreunde erneut einen Film über den Holocaust ansehen: "Am Ende kommen Touristen", ein Werk des Regisseurs Robert Thalheim.

Hauptperson ist Alexander Fehling in der Rolle des Sven, der hier seinen Anderen Dienst im Ausland (ADiA, Ersatz für den Zivildienst) leistet. Er hoffte auf eine Stelle in Amsterdam, doch landete in Auschwitz, wo er sich um den ehemaligen KZ-Insassen Stanislaw Krzeminski kümmert.
Dieser mürrische Überlebende, der in unserer Zeit fast wie ein Fremder wirkt, repariert Koffer jüdischer Häftlinge, die sie auf der Rampe des Konzentrationslagers zurückließen. Das Museum verbietet diese Tätigkeit, da die Mitarbeiter keine Restaurierung, sondern eine Konservierung der Koffer wünschen. Da tritt Sven auf den Plan und besorgt Krzeminski neue Koffer.

Ziel des Films ist kein moralischer Zeigefinger. Er klärt weder die Frage, welche Erinnerung künftige Generationen an Auschwitz haben sollten, noch das Thema Schuld. Er versucht nicht durch passende Musik oder Kameraeinstellungen Gefühle des Zuschauers zu erzwingen, sondern beobachtet, bleibt nüchtern.
Ziel ist auch keine Vergebung. Taucht sie im Film auf, so meist nur ansatzweise, z.B. im zögerlichen Öffnen Krzeminskis gegenüber Sven. Der Film antwortet nicht auf die Frage der Vergebung, sondern belässt sie im Ermessen der Opfer.
Er zeigt die Schwierigkeit, als Pole oder Deutscher mit der Vergangenheit umzugehen, ebenso auf wie die täglichen Widersprüche. Da der Regisseur selbst in einem Zivi-Ersatzdienst dort arbeitete, ist er mit ihnen gut vertraut: In Auschwitz läuft man morgens über das ehemalige KZ und tanzt abends in Clubs.

Durch die urteilslose Beobachtung ermöglicht er jedem Einzelnen, sich die Fragen selbst zu stellen, ungeachtet aller moralischen Zwänge oder anderer Einflüsse.
Letztlich mag auch jeder selbst entscheiden, ob der Titel provozierend klingt - oder vielleicht einfach resigniert.

Wer sich über den Zivildienst weltweit (Der Andere Dienst im Ausland) schlau machen möchte, findet alles Wissenswerte beim Verlag interconnections .

Selbstorganisierte Freiwilligendienste
Freiwilligendienste selbst gemacht

Fortbildung
Alles rund um Fortbildung und Weiterbildung

JobTops
Stellenbörse

Freiwilligenprogramme
Weltweite Einsatzmöglichkeiten


© 2006 by interconnection