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Zivi im Ausland

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ADiA - Der "Andere Dienst im Ausland"


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ADiA an einer Schule in Canada

Zivildienst im Ausland

Vorbereitung auf den Anderen Dienst im Ausland

Ich entschied mich für den „Anderen Dienst im Ausland“ (oder Ersatz-Zivildienst), um unter anderem herauszufinden, ob ich für das Leben und Arbeiten im Ausland geeignet bin. Ich nahm ungefähr eineinhalb Jahre vor Beginn des Dienstes die Organisation meines Aufenthaltes in Angriff. Ziemlich schnell entschied ich mich für einen bestimmten Träger wegen seiner großen Erfahrung in der Entsendung von Auslandsdienstleistenden und den weltweit zahlreich vertretenen Einrichtungen. Da ich vorzugsweise ins englischsprachige Ausland gehen wollte, erkundigte ich mich nach Stellen in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Großbritannien und Südafrika. Allerdings stellte es sich als schwierig heraus, eine Stelle zu finden. Im Nachhinein führe ich das darauf zurück, dass ich die Bewerbungen an die Einrichtungen im Ausland faxte anstatt umfangreiche Bewerbungsmappen zusammenzustellen und diese per Post zu verschicken. Also mein Tipp für die Bewerbung: lieber Klasse statt Masse.

Schließlich wurde mir eine Stelle in den USA angeboten. Allerdings hatte die US-Regierung zu dem Zeitpunkt gerade die Visa Vergabe verschärft, wovon besonders Freiwillige betroffen waren, die für ein Jahr dort tätig sein wollten. Eine weitere Stelle wurde mir in Kanada angeboten, die jedoch bedauerlicherweise nicht als Zivildienstelle im Ausland anerkannt war. Daher leitete ich mit der Unterstützung meines Trägers ein Anerkennungsverfahren bei dem zuständigen Bundesministerium ein, das glücklicherweise nach einigen Monaten erfolgreich endete. Letztlich war noch einige Monate auf das kanadische Visum zu warten. Insgesamt war die Organisation meines ADiA verdammt zeitintensiv.

Bericht v. Nicolai v. Hoyingen-Huene

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